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Dr. Rokf Mützenich MdB

Interviews

Deutschlandradio, 22.08.2010

"Wir brauchen viele, die helfen"

Rolf Mützenich, SPD: Pakistanhilfe auch in deutschem Interesse
SWR 2 Tagesgespräch, 05.08.2010

SPD-Außenpolitiker Mützenich sieht in und um Iran „wachsende Spannungen“

Der außenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion zur aktuellen Situation im Iran
RBB Info-Radio, 26.07.2010

Vertragsverletzungen Irans mit zivilen Mitteln bestrafen

Zu den Sanktionsbeschlüssen der EU
WDR5, 10.07.2010

Wie geht es mit dem Bundeswehr-Einsatz in Afghanistan weiter?

Zur aktuellen Regierungserklärung
Berlin, 22.06.2010

Bundesregierung muss Vorschläge für die neue NATO-Strategie machen

Podcast zur Konferenz der Friedrich-Ebert-Stiftung "Zwischenbilanz: Wo stehen wir auf dem Weg zu einer atomwaffenfreien Welt?"
Deutschlandradio, 18.05.2010

"Diese Chance sollte man nutzen"

Außenpolitischer SPD-Sprecher begrüßt Kompromiss des Iran in der Atomfrage
Newsletter "Forum Eine Welt NRW", Ausgabe 01/2010

„Keine einfache und rasche Lösung für Afghanistan“

Der deutsche Einsatz in Afghanistan
rbb inforadio, 08.04.2010

Mützenich lobt Start-2-Nachfolgeabkommen

Obama und Medwedjew unterzeichnen neues Abrüstungsabkommen
Deutschland Radio Kultur, 07.04.2010

"Da sind eine Menge Fortschritte drin"

SPD-Außenpolitiker Mützenich unterstützt Obamas neue Atomwaffenstrategie

"Wir brauchen viele, die helfen"

Interview mit Gerd Breker
Gerd Breker: Schon zum zweiten Mal haben die Vereinigten Staaten von Amerika den Kriegseinsatz im Irak beendet. Doch anders als bei Präsident George Bushs martialischem Auftritt auf einem Flugzeugträger unter dem Schild "Mission Accomplished", Mission erfüllt, ist diesmal der Abzug der Kampftruppen deutlich sichtbar. Sie dürfen nach Hause, oder sie müssen nach Afghanistan. Umschlagplatz ist Kuwait. Präsident Obama erfüllt ein Wahlkampfversprechen und hinterlässt ein Land, das alles andere als sicher ist - ein System, das auch nach fünf Monaten nach der Wahl noch keine Regierung zu Stande bringt, und eine Gesellschaft, in der Extremisten das Chaos und den Bürgerkrieg herbeibomben wollen.
Am Telefon bin ich nun verbunden mit Rolf Mützenich. Er ist außen- und sicherheitspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion. Guten Tag, Herr Mützenich!

Rolf Mützenich: Guten Tag, Herr Breker.

Breker: Herr Mützenich, lassen Sie uns mit Pakistan beginnen. Die Weltgemeinschaft muss diesem Land auch aus sicherheitspolitischen Überlegungen heraus helfen, denn eine instabile Atommacht Pakistan, wer will das?

Mützenich: Nun, das ist richtig, und ich glaube, wir haben ein eigenes Interesse daran, Pakistan zu unterstützen, dass zumindest die Hilfe ankommt, dass auch die staatlichen Strukturen nicht kollabieren. Das ist, glaube ich, eine der wichtigsten Botschaften, weil die Sicherheitsprobleme in der Region - das ist ja nicht nur Afghanistan, sondern auch das bilaterale Problem zwischen Indien und Pakistan - noch gar nicht gelöst, geschweige denn angepackt worden sind.
Deutschlandradio, 22.08.2010
 
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SPD-Außenpolitiker Mützenich sieht in und um Iran „wachsende Spannungen“

Interview mit Rudolf Geissler
Baden-Baden: Der außenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Rolf Mützenich, sieht in dem jüngsten mutmaßlichen Anschlag auf Präsident Ahmadinejad ein „Indiz für wachsende Spannungen im Iran“. Im Südwestrundfunk (SWR) sagte Mützenich, auch wenn der Vorfall selbst noch ungeklärt sei, die wirtschaftliche und soziale Situation unter dem Teheraner Regime habe sich in jüngster Zeit ebenso zugespitzt wie die äußere Isolation des Landes im Nahen Osten. So bewege sich Syrien inzwischen „in Richtung der internationalen Gemeinschaft“ und auch „die Golf-Staaten stellen sich gegen den Iran auf“. Unter den Oppositionsgruppen im Vielvölkerstaat Iran gebe es einige, die sich in der Vergangenheit immer schon mit Anschlägen gegen Unterdrückung gewehrt hätten, sagte Mützenich. Auf die Frage, ob möglicher Weise Teile der iranischen Elite hinter dem gestrigen Vorfall stecken könnten, sagte der SPD-Politiker, das Regime selbst sei „gespalten“ und politischer Konsens nur möglich, „wenn auch der religiöse Führer seine Zustimmung“ dazu gegeben habe. Da die „wirtschaftlichen Verteilungsmechanismen“ nicht mehr so funktionierten wie früher, gebe es auch „Opposition innerhalb des Regimes“ , und so könne man „nicht ausschließen, dass einzelne Gruppen auch hier gemeinsame Sache“ machten.
SWR 2 Tagesgespräch, 05.08.2010
 
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Mützenich: Wir zweifeln immer mehr an dem, was der Afghanistan-Einsatz in den letzten Jahren verursacht hat

Interview mit Gerd Breker
MdB/SPD Mützenich fordert in einem DLF-Informationen am Mittag-Interview statt geheimer Sonderkommandos Gespräche und "die Einbindung der regionalen Nachbarn Afghanistans". Zuzugeben sei "eine schwierige Sicherheitslage, eine verheerende Sicherheitslage teilweise", auch die Bundeswehr komme "mehr und mehr in den Fokus der Aufständischen". Die derzeitige Debatte über den Ausrüstungsstand der Bundeswehr sei "bizarr".
Deutschlandfunk, 26.07.2010
 
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Vertragsverletzungen Irans mit zivilen Mitteln bestrafen

Interview mit Dietmar Ringel
MdB/SPD Mützenich zeigt sich in einem RBB INFOradio-Info aktuell-Interview
überzeugt, dass die heutigen Sanktionsbeschlüsse der EU Zeichen setzen und "diese Zeichen
auch verstanden worden sind". Schließlich habe der iranische AM Mottaki angekündigt, dass
er mit der EU erneut über die Urananreicherung seines Landes sprechen wolle

Frage: Es sollen die schärfsten Sanktionen werden, die die EU jemals gegen den Iran beschlossen hat... Die Rede ist unter anderem davon, den Handel mit Gütern zu verbieten, die sowohl zivil als auch militärisch genutzt werden können...

Antwort: Ich glaube, dass das, was die Europäische Union heute (26.07.) beschließen wird, durchaus die richtige Konsequenz aus den letzten Monaten ist. Man muss noch mal die Einzelheiten sich genau anschauen, auch, welche Gruppen letztlich im Iran dadurch erreicht werden. Wenn es insbesondere auch die Revolutionsgarden und die Akteure um das Atomprogramm herum sind, ist das richtig. Wenn versucht wird, eben die Zivilgesellschaft zu schonen, ist das genau auch der richtige Weg. (...)
RBB Info-Radio, 26.07.2010
 
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Wie geht es mit dem Bundeswehr-Einsatz in Afghanistan weiter?

Interview mit Gerd Tille
Bundesaußenminister Westerwelle hat den Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr verteidigt. Der Einsatz sei nicht populär aber notwendig. Analyse und Kritik der Westerwelle-Regierungserklärung im Gespräch mit Rolf Mützenich, MdB - SPD, Außen- und Sicherheitspolitiker

Gerd Tille: Rolf Mützenich ist Bundestagsabgeordneter aus Köln für die SPD, Außen- und Sicherheitspolitiker.
Herr Mützenich, Guten Tag.

Rolf Mützenich: Guten Tag, Herr Tille.

Tille: Herr Mützenich, ist das auch die Einsicht, die sich so allmählich im Bundestag breit gemacht macht, Bescheidenheit und realistische Ziele, also bis auf die Frage mit der Geduld?

Mützenich: Ja, auf jeden Fall. Ich meine, es ist natürlich auch oft von Frustration die Rede bei meinen Kolleginnen und Kollegen. Das ist auch etwas, was bei der Regierungserklärung und bei der Debatte darüber deutlich geworden ist. Wir haben nicht die Dinge erreicht, die wir letztlich auch erreichen wollten. Die Sicherheitssituation hat sich mit Sicherheit nicht verbessert, sondern teilweise eben auch verschlechtert. Da haben wir auch drüber berichtet. Und wir wollen jetzt eben mit der Konferenz von Kabul auch sehen, was letztlich an politischen Schritten möglich ist und da fand ich den Außenminister heute doch etwas ohne Leidenschaft.
WDR5, 10.07.2010
 
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Bundesregierung muss Vorschläge für die neue NATO-Strategie machen

Interview mit Monika Schneider, FES
Abrüstung und Rüstungskontrolle sollen nach Meinung des außenpolitischen Sprechers der SPD-Bundestagsfraktion Rolf Mützenich dringend wieder zu einem Feld der NATO-Politik werden. Warum er hier ein stärkeres Engagement der Bundesregierung fordert, macht Mützenich in diesem am 22. Juni in Berlin geführten Interview deutlich.
Berlin, 22.06.2010
 
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"Diese Chance sollte man nutzen"

Interview mit Friedbert Meurer
Der Iran hat zugestimmt, angereichertes Uran in der Türkei zu Brennstäben verarbeiten zu lassen. Diese soll das Land dann zurückbekommen. Rolf Mützenich, außenpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Bundestag, sieht darin eine Chance für weitere Gespräche über Irans Atompolitik.

Friedbert Meurer: Ist das alles wirklich nur Taktik, oder sogar der Anfang des Durchbruchs? Der Iran hat gestern jedenfalls einen Kompromiss im Atomstreit vereinbart, der einerseits der Internationalen Atomenergiebehörde entgegenkommt, andererseits nimmt Teheran damit auch den Befürwortern von Sanktionen den Wind aus den Segeln. Teheran verabredete mit der Türkei und Brasilien, beide im Moment im UNO-Sicherheitsrat, dass angereichertes Uran künftig in die Türkei gebracht wird und dort werden dann daraus Brennstäbe erzeugt und die gehen dann zurück in den Iran. Was das zu bedeuten hat, darüber möchte ich nun reden mit dem außenpolitischen Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Rolf Mützenich. Guten Morgen, Herr Mützenich.
Deutschlandradio, 18.05.2010
 
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„Keine einfache und rasche Lösung für Afghanistan“

Interview mit Reinhard Hermle
Deutschland ist im Rahmen der UNISAF-Mission militärisch in Afghanistan engagiert. Warum halten Sie das für richtig?

Mützenich: Der Einsatz von ISAF in Afghanistan ist unverzichtbar für die Schaffung eines sicheren Umfeldes, in dem langfristig Stabilisierung und Entwicklung stattfinden können. Insofern verfolgt ISAF keine allein militärische, sondern vor allem eine politische Zielsetzung. Die SPD-Bundestagsfraktion hat von Beginn des Afghanistaneinsatzes an deutlich gemacht, dass der Kampf gegen den Terrorismus mit militärischen Mitteln allein nicht zu gewinnen ist und den neuen globalen Bedrohungen auf Dauer nur mit einer konsequenten zivilen Konfliktbearbeitung und Krisenprävention entgegen gewirkt werden kann. Es ist nicht Aufgabe und Ziel von ISAF, einen „Krieg“ in Afghanistan zu führen. Schwerpunkt des deutschen Afghanistan-Engagements muss auch weiterhin der Wiederaufbau und die Unterstützung der afghanischen Regierung zur Übernahme der Sicherheitsverantwortung im Land sein.

Die Sicherheitslage hat sich eher verschlechtert. Was ging schief?

Mützenich: Die Sicherheitslage hat sich seit 2005 verschlechtert, weil es der internationalen Gemeinschaft, vor allem der alten US-Administration, an einer gemeinsamen politischen Strategie mangelte. Auch das Drogenproblem und die Korruption in der Regierung und Verwaltung Afghanistans fordern gewaltige Anstrengungen, um den Trend umzukehren. Die veränderte Sicherheitslage erfordert einen schnelleren Aufbau afghanischer Sicherheitsstrukturen und eine Verstärkung des deutschen Engagements bei der Ausbildung von afghanischer Polizei und Armee.


Newsletter "Forum Eine Welt NRW", Ausgabe 01/2010
 
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Mützenich lobt Start-2-Nachfolgeabkommen

Zusammenfassung: Der außenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Rolf Mützenich, hat den neuen Abrüstungsvertrag zwischen den USA und Russland begrüßt. Es sei ein bedeutendes Abkommen, sagte er am Donnerstag im rbb-Inforadio.

Zugleich warnte Mützenich davor, dass das geplante US-Raketenabwehrsystem in Bulgarien und Rumänien zu einer Belastung im Abrüstungsprozess wird. "Deswegen plädiere ich auf jeden Fall dafür, eine kooperative Raketenabwehr zu entwickeln, das heißt ganz konkret, Russland noch stärker einzubinden. Aber wir brauchen auch Gespräche über Raketenabwehr, sie müssen Bestandteile von Gesprächen über Abrüstung und Rüstungskontrollen werden."
rbb inforadio, 08.04.2010
 
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"Da sind eine Menge Fortschritte drin"

Rolf Mützenich im Gespräch mit Marietta Schwarz
Der SPD-Außenpolitiker Rolf Mützenich bewertet die neue Strategie von US-Präsident Barack Obama zu Nuklearwaffen positiv. Allerdings vermisse er einen grundsätzlichen Verzicht auf einen nuklearen Erstschlag, sagt Mützenich. (...)
Deutschland Radio Kultur, 07.04.2010
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Wahlkreis
Karte Wahlkreis 96 Köln III
Seit Oktober 2002 bin ich für den Wahlkreis 96 Köln III im Deutschen Bundestag tätig. Mein Wahlkreis umfaßt die Stadtbezirke Chorweiler (1), Nippes (2) und Ehrenfeld (3).
Fotos
Drei für Köln
Martin Dörmann, Dr. Lale Akgün und Dr. Rolf Mützenich - die Kölner Kandidaten der SPD für die Bundestagswahl 2009.
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Wahlergebnisse
Karte Wahlkreis 96 Köln III
Die Ergebnisse der Bundestagswahlen 2009, 2005 und 2002 für den Wahlkreis 96 Köln III finden Sie hier.
 
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